Mittwoch, 9. Dezember 2015

Viele neue Tischtennis Outdoor Tische stehen bereits!


Trotz den schlimmen Verwüstungen, die Tropensturm Erika diesen Sommer in Dominica angerichtet hat, erreichen uns von Freunden in Dominica gute Nachrichten. "Help Heal Dominica" war der Leitspruch in der ersten, intensiven Wiederaufbau-Phase. Mit viel Willen, Kraft und positiver Einstellung hat es das Land geschafft, in erstaunlich kurzer Zeit wieder ein einigermassen geregeltes Leben  herzustellen.


Auch das vom EDA unterstützte Projekt, in allen grösseren Gemeinden einen Tischtennis Outdoor Tisch gemäss dem Prototyp der "Mission Straub" zu erstellen, konnte weitergeführt werden. Einzig im Bereich der Zielsetzung gab es im Sinne der Sportförderung und der Dringlichkeit Anpassungen.  So wurden gewisse Gelder (in gegenseitigem Einvernehmen der Sports Division und des EDA) umverteilt, um in diesen speziellen Zeiten andere Sportprogramme zu sichern, welche sonst den aktuellen Umständen zum Opfer gefallen wären und davor jahrelang aufgebaut wurden. Unter anderem rettet diese Neuregelung auch die Tischtennis Meisterschaften. Stolze 14 neue Tischtennis Outdoor Tische wurden seit unserer Zeit in Dominica errichtet, weitere 6 werden bis Ende Jahr spielbereit sein. Und noch einmal deren 13 bis im Frühjahr 2016 - das freut uns sehr. Damit ist die Basis gegeben, dass der Racketsport weiter Einzug halten kann und für den grössten Teil der Bevölkerung in Dominica jederzeit und kostenlos zugänglich ist (einerseits durch all diese Tische, andererseits durch das Konzept von Street Racket).

In einer Schule in St. Joseph wird dank einem motivierten Sport Officer fleissig Street Racket gespielt. Und das Bild, welches der damalige Nachbar in der Sisters Sea Lodge (unserem  Zuhause Anfangs Jahr) letzte Woche übermittelt hat, zeigt "unseren" Tisch in Portsmouth, der rege genutzt wird.

Der "Mission Straub" Tisch in Portsmouth wird rege genutzt

Donnerstag, 12. November 2015

Street Racket (c) - let's rock the streets!

Es ist soweit! Die Erfahrungen aus den Racketsport-Projekten in Dominica, gepaart mit dem beruflichen Know-How  und der nötigen Passion, haben eine neue universelle Sportart entstehen lassen. Gerne und auch ein bisschen stolz präsentieren wir heute Street Racket (c): www.streetracket.com,  bitte besucht uns und sagt uns was ihr denkt!

Frei nach dem Motto "anyone, anytime, anywhere" soll Street Racket (c) grosse Ziele erreichen und ganz viele Menschen auf der Welt sinnvoll und lustvoll bewegen. Durch die sehr einfachen Rahmenbedingungen und Regeln kann jedermann sofort  und praktisch überall spielen und gemeinsam oder auch alleine Sport treiben. - und dabei viel Spass haben.

Street Racket (c) braucht weder spezifische Infrastrukturen noch spezielles Material und kann selbst mit den einfachsten Geräten gespielt werden - oder man stellt die Rackets gleich selber her. Der Rückschlagsport mit all seinen grossartigen Aspekten erhält eine Basis, welche flächendeckend und niederschwellig zugänglich ist. Davon profitieren auch die arrivierten Disziplinen wie Tennis, Badminton, Tischtennis oder Squash - wir sind deshalb gespannt ob und wie entsprechende Kooperationen ins Rollen kommen. Derzeit sind wir mit verschiedenen Stiftungen und Organisationen im Bereich der Sport-, Gesundheits-, Entwicklungs- und Integrationsförderung im Gespräch und sind fest davon überzeugt, dass Street Racket (c) schon bald die Strassen rocken wird.

Erste Tests der weiterentwickelten Trainings- und Spielformen im Schulsport Bereich sind sehr positiv verlaufen und es zeigt sich, dass die Konzeption beispielsweise auch im Bereich der leider sehr aktuellen Flüchtlings- und Migrationsproblematik grosses Potential hat. Sport als Lichtblick, Strukturelement, Integrationsmittel, Ventil oder einfach als sinnvolle Freizeitgestaltung - ohne Kosten und ohne grossen Platzbedarf. Wir hoffen, dass Street Racket (c) viele Einsatzgebiete erschliessen kann und seine positive Wirkung bei möglichst vielen Menschen entfaltet.
  
Street Racket (c) wird an Zürcher Schulen getestet

Montag, 31. August 2015

Traurige Neuigkeiten aus Dominica!

Dieses Jahr wurde Dominica in der Hurricane - Season leider nicht verschont. Der Hurricane Erika hat Dominica mit voller Wucht getroffen und die Schlagzeilen aus unserer ehemaligen Kurz - Heimat, die wir so ins Herz geschlossen haben sind niederschmetternd. Viele Personen haben ihr Leben verloren und die positive Entwicklung der letzten Zeit wurde um viele Jahre zurückgeworfen. Auch zwei Schulen wurden von den Wasser- und Schlammmassen erfasst und können nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Bericht CNN
Bericht Wirtschaftsblatt
Bericht NZZ

Dominica braucht Hilfe für den Wiederaufbau

Besonders hart hat es einen kleinen Ort namens Petite Savanne getroffen. Dort leben viele Mitarbeiter des Jungle Bay Resorts, ein wunderschöner paradiesischer Fleck auf Dominica, welchen wir kennen lernen durften.

Das Jungle Bay Resort hat eine Kampagne zur Unterstützung der betroffenen Familien auf die Beine gestellt, die wir natürlich sehr gerne unterstützen und mit euch teilen möchten:

Rettungskampagne Jungle Bay Community
Fundraising Jungle Bay

ein weiterer interessanter Link:
Two ways to help Dominica recover

Wir sind in Gedanken bei Dominica und seinen Bewohnern.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Das Folgeprojekt nimmt Formen an!

Wir haben die rare Freizeit der letzten Wochen und Monate genutzt, um unsere Erfahrungen aus der Zeit in Dominica zu verarbeiten und die resultierenden Gedanken zu bündeln. Das Folgeprojekt wird immer konkreter und birgt ein grosses Potential im Bereich der internationalen Bewegungs- und Gesundheitsförderung. Positive Gespräche mit diversen Experten haben uns motiviert, die Ideen voranzutreiben und wir sind nun kurz davor, ein Konzept zu präsentieren. Wenn alles gut läuft werden wir unsere neu gewonnenen Freunde in Dominica bald wieder sehen und unser Projekt auch in andere Länder bringen. Wir werden natürlich hier laufend über die Fortschritte berichten.

In der Zwischenzeit wurden dank der Unterstützung des EDA (Finanzierung der Bauten) in Dominica vielerorts die idealen Standorte für die weiteren Tischtennistische (nach dem erfolgreichen Pilotprojekt der Mission Straub) gesucht und definiert - aber auch im Paradies gibt es Bauvorschriften und notwendige Eingaben, sodass die ersten Bilder von fertigen Tischen noch ein wenig auf sich warten lassen. Die geplanten Tische für alle grösseren Gemeinden sind auf Kurs und bald schon wird dort Racketsport betrieben. Vielleicht kann man Rückschlagsport aber auch noch ganz flächendeckend und für alle anbieten ...? Stay tuned...
Es geht weiter: Das Logo steht, der Name ist noch geheim!




Freitag, 1. Mai 2015

Partner mit viel Herz für das Projekt DoMINIca!

Nebst unserem Hauptprojekt haben wir vor unserer Abreise nach Dominica auch noch das Nebenprojekt DoMINIca lanciert. Mit dem Projekt DoMINIca haben wir Schulmaterial und Spielsachen für Kinder in Dominica gesammelt. Dank viel Hilfe und Unterstützung aus dem Umfeld ist in kurzer Zeit so viel zusammen gekommen, dass ein Teil der Sachen erst mit dem nächsten Grosstransport sein Ziel erreichen wird. Trotzdem haben wir einen ganzen Koffer voller Schulmaterial mitnehmen können.

Wir haben uns sehr gefreut im Namen der Spender alles an die Hilfsorganisation "Kinder in Dominica" www.kinderindominica.ch übergeben zu können. Der Kontakt kam vor Ort zustande, als wir bei einem Empfang für alle Schweizer und Schweizerinnen mit Residenz in Dominica Renate kennenlernen durften.

Denn Gründerin, Kopf und vor allem auch Herz von "Kinder in Dominica" ist Renate Siegenthaler, eine Schweizerin / Österreicherin, die in Dominica lebt. Ein tolle, beeindruckende und sehr lebensfrohe Frau. Nach ihrer Pensionierung ist sie nach Dominica ausgewandert und lebt nun seit 15 Jahren dort. Sie hat auf der Insel ihr Paradies gefunden, das Klima ist bekanntlich ja herrlich und sie kann wie sie uns erzählt hat, ihr Leben so leben wie sie möchte. Renate ist leidenschaftliche Calipso - Tänzerin und nimmt wenn immer möglich an Tanzveranstaltungen teil - da muss man nicht erwähnen, dass die Karnevalszeit wohl ihre liebste Jahreszeit ist. Nebst dem Tanzen engagiert sie sich ehrenamtlich und mit unglaublich viel Herzblut für ihre Stiftung. Das Schöne ist, genau wie bei Sport Aid Dominica, dass die Spenden direkt und vollumfänglich zweckbestimmt eingesetzt werden.

"Kinder in Dominica" arbeitet an verschiedenen Fronten. Einerseits finanziert die Stiftung einen Mahlzeiten -  Dienst für 9 Schulen auf Dominica. So ist den Kindern eine tägliche warme Mahlzeit garantiert. Und andererseits unterstützt sie Kinder mit Schulmaterial. Durch Renates langjährige Erfahrung ist sichergestellt, dass dort geholfen werden kann, wo Hilfe wirklich und am meisten nötig ist.

Nach unserer Rückkehr haben wir bereits von Renate eine Email erhalten, dass ein Grossteil des Schreibmaterials bereits an Schulkinder verteilt wurde. Der Koffer selbst ist nun bei einer Familie die unter sehr schwierigen Bedingungen lebt, er wurde zum Aufbewahrungsort für Schulbücher - so sind sie vor Wasser und Schmutz geschützt.

Für unser Projekt DoMINIca nehmen wir gerne weiterhin Spenden entgegen und werden diese Renate übergeben. Anschrift oder Adresse für (auch spontane) Anlieferungen:
Rahel und Marcel Straub, Adetswilerstrasse 12, 8344 Bäretswil - vielen Dank!


Renate beim Besuch einer Schulklasse


Mittwoch, 15. April 2015

Rückreise, Fazit und weitere Pläne!

Und plötzlich war es schon wieder Zeit, Dominica (vorübergehend) zu verlassen. Die Stimmung war ausnahmsweise etwas gedämpft, und vor allem der kleine Lou tat sich besonders schwer. Aber nicht nur weil wir ihm versprachen, bald wieder zu kommen, freuen wir uns schon jetzt auf die Rückkehr. Auch weil wir viele Ideen und bereits neue Projekte im Köcher haben, um den eingeschlagen Weg noch etwas weiter zu gehen, sehen wir diese wunderschöne Insel, dieses natürliche Juwel, bestimmt wieder.
Valina. Percy und die anderen Freunde aus unserem home away from home, der Sisters Sea Lodge, halfen beim Koffer tragen und Valina spendierte zum Frühstück eine Good Bye Schokoladentorte. Wir alle hatten in den vergangenen Wochen grosse Freude an der Freiheit in diesem Land, dem so viel kleineren Regelwerk - und dazu gehörte natürlich für die Kids auch dieses Kuchen essen direkt nach dem Aufstehen.
Charlie, der beste Taxifahrer der Insel (gemäss Rahel, welche sich bis am Schluss mit Marcels sportlichem Fahrstil auf den engen Strassen -welche meist extrem tiefe Gräben flankieren damit das viele tropische Regenwasser abfliessen kann - nie richtig angefreundet hatte) brachte uns auf den kleinen Flughafen. Auch hier macht die Nature Island, wie Dominica auch genannt wird, ihrem Namen alle Ehre. Direkt am Meer, bei einem Sandstrand und entlang eines wunderschönen Flusslaufs mit glasklarem Wasser gelegen, gibt sich dieses Land die grösste Mühe, den Abschiedsschmerz bis zum letzten Moment weiter zu maximieren.
Michel, der Pilot der uns vor zwei Monaten in Guadeloupe empfangen hatte, war wieder zur Stelle um uns auszufliegen. Dieser Plan kam zunächst gehörig ins Stocken, nachdem der Propeller des Kleinflugzeugs nicht mehr anspringen wollte. Ein befreundeter Pilot hörte sich das Stottern an (wir sassen bereits alle eingepfercht im heissen Rumpf) und meinte trocken: "je t'ai dit de changer les bougies!" Nun ja, irgendwie schafften es die Zündkerzen dann doch noch zu zünden - und schon bald entschwand Dominica aus unserem Sichtfeld (in der Hoffnung dass die Propeller nicht vor der Landung wieder aufhören zu drehen).
Umsteigen in Guadeloupe, eine kurze Nacht, und schon hatten wir ab 0800 Uhr morgens 9 Stunden Aufenthalt in Paris (dank einem erneut verschobenen Flug, was ja schon auf der Anreise nicht sonderlich amüsant war). An einem schönen Frühlingstag muss man doch den Eiffelturm sehen und auf der Seine eine Rundfahrt machen - was wir auch taten. Diese spontane Expedition hatte einen leicht surrealen Hauch da wir bereits sehr lange unterwegs waren. Am Abend dann das letzte Teilstück nach Mulhouse, wo Marcels guter Freund und der Götti von Noé uns mit unserer Familienkutsche abholte und innert einer Stunde nach Hause chauffierte - vielen Dank Christian.
Wir Eltern müssen unseren drei Kleinen ein riesiges Kompliment machen. Eine solche Reise so fröhlich, interessiert und ohne Krisen zu meistern ist grossartig!

Nun heisst es auspacken, Hunde und Pferde in Empfang nehmen - und an den weiteren Plänen zur Weiterführung unserer tollen Mission werkeln ... wir ziehen ein absolut positives Fazit, nicht nur weil wir als Familie ein tolles Abenteuer ohne Unfall oder Krankheit erleben durften sondern auch weil die Projekte gut gelungen sind und nachhaltig aufgegleist werden konnten. Zudem haben wir neue Freunde gefunden, eine heile Welt entdeckt und wieder gemerkt, wie wenig es im Grunde braucht um zufrieden zu sein.

Wir werden den Blog weiter pflegen und die Entwicklungen festhalten, jedoch vorläufig wohl etwas weniger häufig News hochladen. Es freut uns sehr, wenn Ihr bald wieder hereinschauen würdet, auch wenn der Blog beim einen oder anderen Besuch noch bei der letzten Meldung stehen geblieben ist. Sehr gerne nehmen wir weiterhin Spenden entgegen - diese verwenden wir, um den Schulen das Rohmaterial zur Anfertigung von Footbags und Tischtennis Rackets zur Verfügung zu stellen. Die Produktion hat an diversen Schulen bereits begonnen und die Schulen sind informiert, dass sie bei Interesse das nötige Material bei der Sports Division bestellen können. Merci wenn ihr dabei helft.

Wir möchten Euch und allen, die etwas beigetragen haben, an dieser Stelle für das grosse Interesse danken und den Support. Und ein riesiges Dankeschön an Chris und Andy für ihre Gastfreundschaft (die Mahlzeiten im Hause Chris und Andy waren die besten der letzten Monate, grosses Kino!), die herzliche Einführung in "ihre" Welt, die fruchtbare Zusammenarbeit und die vielen Tipps und Tricks. Keep up the great work!

Und als Wort zum Mittwochabend noch dies: Wir waren nicht in der Dominikanischen Republik! Wir waren auf Dominica, der schönsten Insel der Welt. Und das sind zwei verschiedene Länder!

Wir blicken zurück und voraus: Sport in Dominica!

Kuchen auf unserer Terrasse  mit Valina und Percy am letzten Morgen

Zum letzten Mal den Weg zu Strand herunter

Die Kids sind echte Reiseprofis

Nicht schlecht: Privatgeleit zum Flugzeug durch den Piloten


Mit vereinten Kräften kommt auch Sol am Terminal an

Umsteigen in Paris



Montag, 13. April 2015

Das EDA finanziert den Bau von 47 weitere Beton-Tischtennistischen in Dominica!

Was für ein grandioser Abschluss unserer unvergesslichen Zeit in Dominica.

Am letzten Abend wurde Andy Burkard (Präsident von Sport Aid Dominica) von Frau Line Leon-Pernet, Schweizer Ambassadorin für Dominica mit Sitz in Santo Domingo, festlich zum Schweizer Honorarkonsul für Dominica ernannt. Und anschliessend verkündete Ambassadorin Leon-Pernet, dass das EDA (Eidgenössisches Departement des Äusseren) über die Schweizer Botschaft in der Dominikanischen Republik, für eine „Kleinaktion Entwicklungshilfe im Bereich Sportförderung zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in Dominica“ einen Betrag von US$ 50‘000.- genehmigt hat. Somit kann das von Sport Aid Dominica vorbereitete Projekt „Förderung von Tischtennis in Schule und Freizeit in Dominica“, flächendeckend lanciert und in Zusammenarbeit mit der Sports Division durchgeführt werden.

Aber nun ganz langsam und der Reihe nach. Rahel und Marcel waren von der Botschafterin, die auch nur kurze Zeit zuvor an der Einweihung "unseres" Tischtennistisches mit dabei gewesen war, zur Inauguration von Andy eingeladen. Im Fort Young, einer der besten Adressen der Insel, trafen wir viele der ebenfalls geladenen Schweizer mit Residenz in Dominca, sowie Vertreter von Politik und Wirtschaft. Die spannenden Geschichten, welche diese Eidgenossen hierher gebracht haben, hätten ebenfalls ein paar Zeilen verdient - aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.

Frau Leon-Pernet und der 1. Konsul der Schweizer Botschaft in Santo Domingo, Herr Bernhard Schürch, welche sich ihres Zeichens auch sehr stark für die nun offiziellen Sportförderungsgelder des EDA eingesetzt haben, übergaben Andy die von Didier Burkhalter und Corina Casanova sowie der Regierung von Dominica unterzeichneten Originaldokumente zu seiner Nominierung.

Andy blickte in seiner emotionalen und äusserst sympathischen Rede auf seine Anfänge in Dominica als Tourist vor gut 30 Jahren und kurz auf die Geschichte von Sport Aid Dominica und auf die bewegte Zeit, die seither vergangen ist, zurück. Andy wird seine Schweizer Schäfchen sicher bestens behüten und hat diese Position mehr als verdient. Herzliche Gratulation Herr Honorarkonsul!

Als die Ambassadorin abschliessend noch Marcel als Vertreter des Tischtennis Projekts zum Podium bat und gute News ankündigte,waren wir zugegebenermassen hoffnungsvoll nervös ... und tatsächlich, mit den 50'000.- US Dollars können nun 47 weitere Tische gebaut werden! Bis zum Jahresende werden somit alle Gemeinden Dominicas mit einer Primarschule einen eigenen öffentlichen outdoor Tisch haben. Frau Leon-Pernet erklärte, dass sie sich anhand des Prototyps sowie der flankierenden Massnahmen der "Mission Straub" selbst davon überzeugen konnte, dass dieses Projekt funktioniert, umsetzbar und nachhaltig ist und dass sie sich darauf freut, den weiteren Verlauf zu verfolgen. Unser Pilotprojekt hatte rückblickend also noch viel mehr Wirkung und Bedeutung, als wir das anfangs erhoffen konnten. Es war ein wichtiger Grundstein für die erfolgreiche Umsetzung des nun nachfolgenden Projekts. Weitere Infos zur künftigen Zusammenarbeit und zum entsprechenden Memorandum of Understanding gibt es HIER.

Vielen Dank an das EDA und an alle, welche diesen Support des Sports in Dominica möglich gemacht haben. Die Tische werden sicherlich für alle Gemeinden ein positiver Ort der Begegnung und Bewegung werden und rege genutzt sein!

Was für ein Timing, dass wir nun mit diesen News im Gepäck die Heimreise antreten können! Der Abschiedsschmerz wird ebenfalls gelindert und die Lust auf weitere Taten ist grösser denn je ...

Andy mit Chris bei der Ernennung zum Ehrenkonsul
 
Die Ambassadorin bei der Einweihung des Pilottisches
Neuer Hausschmuck bei Andy daheim
Die Aussicht vom neuen Konsulat (chez Andy!)